Häufige Fragen zur aktuellen Lage am Gasmarkt und zur Dezember-Soforthilfe

Der Gasmarkt in Deutschland hat sich in diesem Jahr dynamisch verändert und die Politik dazu gezwungen, Maßnahmen gegen stark gestiegene Gaspreise zu beschließen. Einige der getroffenen Entscheidungen mussten jedoch kurzfristig geändert oder angepasst werden, so dass viele unserer Kunden nicht mehr überblicken, was aktuell Stand der Dinge ist. Hier beantworten wir deshalb die wichtigsten Fragen.

Informationen zur Dezember-Soforthilfe und zur Gaspreisbremse
Informationen zu Verträgen, zur Gasumlage und zur Umsatzsteuersenkung auf Erdgas
Was ist die Gaspreisbremse für Haushalts- und Gewerbekunden?

Die Bundesregierung will die Energiekosten dämpfen und die Bürger entlasten. Deshalb hat sie eine Gas- und Wärmepreisbremse entworfen. Diese hat zwei Stufen:

  • In Stufe 1 entfällt als Soforthilfe der Abschlag für Dezember 2022. In der Jahresrechnung wird dann auf ein Zwölftel des Vorjahresverbrauchs nachjustiert.
  • In Stufe 2 gilt vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 – mit Option auf Verlängerung bis 30. April 2024, für 80 % des Verbrauchs ein festgesetzter Höchstpreis pro Kilowattstunde.

Stufe 2 der Preisbremse wird ab März 2023 umgesetzt. Berechtigte erhalten die Entlastungsbeträge für Januar und Februar 2023 rückwirkend im März 2023. Der Gaspreis ist dann für 80 Prozent des Verbrauchs auf 12 Cent pro Kilowattstunde begrenzt. Für Verbräuche oberhalb dieser Kontingente gilt jeweils der vertraglich vereinbarte Preis. Dies gilt auch für die gesetzliche Grund- und Ersatzversorgung.

Bei vielen Bestandskunden der Pfalzgas, die außerhalb der Grundversorgung beliefert werden, liegt der vertragliche Arbeitspreis jedoch schon unter 12 Cent/kWh brutto, sodass die Gaspreisbremse gar nicht zur Anwendung kommen muss.

Habe ich Anspruch auf die Gaspreisbremse?

Die Gaspreisbremse gilt für private Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen mit einem Gasverbrauch unter 1,5 Mio. kWh im Jahr, sowie Pflegeeinrichtungen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen. 

Muss ich die Preisbremse oder die Dezember-Soforthilfe bei Ihnen beantragen oder mich bei Ihnen melden?

Nein. Sie müssen sich nicht melden. Wenn Sie einen Anspruch auf die Preisbremse oder die Dezember-Soforthilfe haben, bekommen Sie sie auch.

Ab wann gilt die Gas- und Wärmepreisbremse?

Die Preisbremse für Gas und Wärme soll vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 – mit Option auf Verlängerung bis 30. April 2024 – gelten. Da wir das erst noch vorbereiten müssen, werden die Entlastungsbeträge für Januar und Februar 2023 im März angerechnet.

Ändert die Preisbremse meinen Energievertrag?

Nein. Der Vertrag zwischen uns und Ihnen – und damit auch die vertraglich vereinbarten Preise – bleibt unverändert.

Was genau ist die Dezember-Soforthilfe?

Die Bundesregierung will Bürger, die Erdgas oder Fernwärme beziehen, bei hohen Heizkosten entlasten. Es dauert jedoch, die Gaspreisbremse in Gesetze zu gießen. Deshalb übernimmt der Staat kurzfristig einen Monatsabschlag, konkret den vom Dezember 2022. Damit es gerecht zugeht, ist die Soforthilfe aber genauer definiert: Die Kunden bekommen ein Zwölftel ihres voraussichtlichen Jahresverbrauchs, wie er im September 2022 angenommen wurde, multipliziert mit dem vertraglich geltenden Arbeitspreis im Dezember. Dazu kommt ein Zwölftel des im Dezember geltenden Grundpreises. Die Differenz zum Dezemberabschlag wird in der Jahresrechnung verrechnet.

Wer bekommt die Dezember-Soforthilfe?

Die Dezember-Soforthilfe bekommen alle Kunden, für die eine Gas- und Wärmepreisbremse ab März 2023 umgesetzt wird.
In Bezug auf Erdgas profitieren:

  • alle Haushaltskunden
  • Kunden der Wohnungswirtschaft, die Soforthilfe an die Mieter im Rahmen der Heizkostenabrechnung weitergeben müssen
  • Verbraucher, die Erdgas überwiegend zur Wohnraumvermietung verwenden (Wohnungseigentümergemeinschaften)
  • Zugelassene Pflege-, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen sowie Kindertagesstätten und andere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Reha, Behindertenwerkstätte, Leistungserbringer der Eingliederungshilfe
  • staatlich (anerkannte) Einrichtungen der Bildung, Wissenschaft und Forschung wie Schulen und Universitäten
  • Bildungseinrichtungen der Selbstverwaltung der Wirtschaft in der Rechtsform von Körperschaften des öffentlichen Rechts oder als eingetragener Verein

Sofern die Einrichtungen nach einem Standardlastprofil (SLP) beliefert werden, erhalten sie die Entlastung analog zu privaten Haushalten. Handelt es sich bei den Einrichtungen um Letztverbraucher, die im Zuge einer Registrierenden Leistungsmessung (RLM) beliefert werden, gelten die Regeln für RLM-Kunden. Das heißt, diese Unternehmen bzw. Einrichtungen müssen dem Gaslieferanten bis zum 31.12.2022 in Textform darlegen, dass die Voraussetzungen für den Anspruch auf Soforthilfe gemäß § 2 Abs. 1 Satz 4 EWSG vorliegen.

Wann profitiere ich von der Dezember-Soforthilfe?

Sie profitieren direkt im Dezember 2022 von der Dezember-Soforthilfe – und zwar indem wir den Dezember-Abschlag am 15. Dezember nicht einziehen. Wenn Sie Ihren Abschlag normalerweise selbst überweisen und dies versehentlich auch im Dezember tun, schreiben wir den Betrag in der Jahresrechnung gut.

Ich überweise normalerweise meine Abschläge. Was muss ich tun?

Setzen Sie einfach im Dezember Ihre Überweisung aus. Wenn Sie versehentlich doch überweisen, schreiben wir den Betrag in der Jahresrechnung gut.

Was muss ich für die Dezember-Soforthilfe tun, wenn ich meinen Abschlag per SEPA-Mandat zahle?

Sie müssen nichts unternehmen, wenn Sie uns ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben. Wir nutzen das Mandat im Dezember nicht und ziehen den Dezemberabschlag nicht ein.

Warum ist die Dezember-Soforthilfe ggf. geringer als mein Abschlag?

Die Soforthilfe wird gemäß Gesetz mit 7% Umsatzsteuer berechnet, die meisten alten Abschlagspläne unserer Kunden wurden i.d.R. aber noch mit 19% berechnet. Des Weiteren besteht entsprechend der gesetzlichen Regelung nur ein Soforthilfe-Anspruch für 1/12 des Jahresverbrauchs, der im September angenommen wurde. Unsere ursprüngliche Abschlagskalkulation ging aber von 11 Teilbeträgen aus, so dass in aller Regel der errechnete Abschlag höher ist. Das gilt insbesondere bei kürzeren Abrechnungszeiträumen, z.B. wegen eines Umzugs. Vom Kunden selbst vorgenommene Abschlags-Erhöhungen oder bei Einzug zunächst angenommene Abschlagsbeträge haben keinen Einfluss auf die Dezemberhilfe. Diese berechnet sich nach der vorgegebenen Formel aus dem Gesetz: 1/12 des vom Lieferanten prognostizierten Jahresverbrauchs Stand Sept. 2022 x Arbeitspreis Dez. 2022 + 1/12 Grundpreisanteil.

Ist die Entlastung höher, wenn ich im Dezember den Abschlag erhöht habe? Oder niedriger, wenn ich im Dezember einen niedrigen Abschlag habe?

Nein, denn wie hoch die Entlastung ist, hängt nicht von der Abschlagshöhe ab. Die Entlastung ist ein Zwölftel Ihres voraussichtlichen Jahresverbrauchs, wie er im September 2022 angenommen wurde, multipliziert mit dem vertraglich geltenden Arbeitspreis im Dezember. Dazu kommt ein Zwölftel des im Dezember geltenden Grundpreises. Auf Ihrer nächsten Jahresrechnung finden Sie die genaue Gegenrechnung zum Dezember-Abschlag.

Muss ich für die Dezember-Soforthilfe einen Antrag stellen oder mich bei Ihnen melden?

Nein, Sie müssen sich nicht melden. Wenn Sie einen Anspruch auf die Dezember-Soforthilfe haben, bekommen Sie sie auch.

Laut Vertrag zahle ich den Abschlag nicht im Dezember, sondern im Januar. Was muss ich tun?

Sie erhalten die Dezember-Soforthilfe im Januar 2023. Wenn Sie uns ein SEPA-Mandat gegeben haben, müssen Sie nichts tun. Wenn Sie normalerweise überweisen, setzen Sie die Überweisung einfach einmal aus.

Ich bin Vermieter – wann und wie muss ich die Dezember-Soforthilfe weitergeben?

Die Dezember-Soforthilfe ist für Ihren Mieter gedacht. Sie müssen sie also auf jeden Fall weitergeben. Entweder überweisen Sie den Betrag direkt oder Sie ziehen ihn von der Warmmiete ab. Sie können den Betrag auch in der nächsten Nebenkostenabrechnung abziehen. Am besten sprechen Sie Ihren Mieter ganz einfach darauf an.

Ich bin Mieter und habe gar keinen eigenen Gas-Vertrag. Das läuft alles über den Vermieter. Was muss ich tun?

Ihr Vermieter muss die Dezember-Soforthilfe an Sie weitergeben. Das kann er sofort tun oder später in der Nebenkostenabrechnung berücksichtigen. Sprechen Sie Ihren Vermieter am besten darauf an.

Wie wird mein Jahresverbrauch ermittelt, wenn ich erst nach September in meine Wohnung /mein Haus eingezogen bin?

Wir übernehmen die Verbrauchsprognose des vorherigen Lieferanten für diese Wohnung/dieses Haus. Diese bekommen wir automatisch. Sie müssen nichts tun.

Ich habe zum 1. Januar einen neuen Erdgas-Lieferanten. Wie bekomme ich die Soforthilfe?

Da Sie den Lieferanten zum Jahresende wechseln, zahlen Sie keinen Dezember-Abschlag. Sie erhalten den errechneten Entlastungsbetrag als Gutschrift auf der abschließenden Verbrauchsrechnung. Konkret schreiben wir diesen Betrag gut: Ein Zwölftel ihres im September 2022 angenommen Jahresverbrauchs, multipliziert mit dem vertraglich geltenden Arbeitspreis im Dezember. Dazu kommt ein Zwölftel des im Dezember geltenden Grundpreises.

Ich habe noch eine offene Forderung bei Ihnen. Wird die Dezember-Soforthilfe mit der Forderung verrechnet?

Die Dezember-Soforthilfe ist eine staatliche Leistung. Eine direkte Verrechnung mit bestehenden Forderungen ist daher nicht möglich. Bitte gleichen Sie diese selbst und fristgerecht aus. Vielen Dank.

Lohnt es sich noch Energie zu sparen?

Auf jeden Fall ist es weiterhin sinnvoll, Energie zu sparen. Zum einen gelten die gedeckelten Preise nur für einen Teil des Verbrauchs. Und zum anderen sind alle Energiepreise höher als vor ein oder zwei Jahren. In fast jedem Haushalt gibt es noch Möglichkeiten, Energie einzusparen, die Energieberater der Pfalzgas unterstützen Sie hierbei gerne – individuell und kostenlos. Weitere Informationen und Energiespartipps finden Sie hier: https://www.pfalzgas.de/dienstleistungen/energiespartipps/

Warum habe ich keine Info über den Entfall der „Gasumlage“ oder die „Umsatzsteuersenkung auf Erdgas“ erhalten?

Einige unserer Kunden sind verunsichert durch die Vielzahl der Kundenanschreiben, die sie aktuell erhalten und die vielen gesetzlich vorgegebenen Pflichtangaben, die sich darauf befinden. Jedes weitere Schreiben verursacht oft zusätzliche Unklarheiten, zumal sich die Lage von Erstellung eines Schreibens bis zum Eingang beim Kunden oft schon wieder geändert hat. Der Gesetzgeber hat für die Rücknahme der „Gasbeschaffungsumlage“ oder die Umsatzsteuersenkung keine gesonderte Kundeninfo vorgesehen. Auf Ihrer Verbrauchsabrechnung werden wir die Rücknahme der Gasbeschaffungsumlage gemäß § 26 EnSiG aber selbstverständlich entsprechend berücksichtigen, ebenso wie alle weiteren gesetzlichen Vorgaben wie z.B. die Umsatzsteuerreduzierung auf Erdgas. Die Speicherumlage gemäß § 35e EnWG bleibt aktuell bestehen (aktueller Stand: 0,059 ct/kWh ab 01.10.2022. Nächstmalige Festsetzung durch die Trading Hub Europe GmbH (THE) zum 1. Juli 2023).

Warum werden aktuell Kündigungen ausgesprochen und Verträge nicht wie bisher um ein weiteres Jahr mit einer Preisanpassung verlängert?

In Folge der aktuellen Krise wurde das Energierecht mehrfach kurzfristig sowie gravierend geändert. Eine Weiterbelieferung zu den bisherigen Preisen und Bedingungen des Erdgaslieferungsvertrages ist uns daher leider nicht mehr möglich.
Wir unterbreiten Ihnen als Bestandskunde mit dem neuen Vertrag ab 01.01.2023 ein neues Angebot, das künftig insbesondere kurzfristige Änderungen von Umlagen, wie z.B. den Wegfall der Gasumlage, automatisch berücksichtigt, so dass kein aufwändiges Preisinfoschreiben – z.B. bei Umlagenänderungen – versendet wird. Die Änderung dieser für Pfalzgas nicht beinflussbaren Kostenbestandteile wird auf der Rechnung dann entsprechend nachvollziehbar ausgewiesen.
Die Höhe der automatisch veränderlichen Preisbestandteile finden unsere Kunden u.a. unter https://www.pfalzgas.de/preise-und-produkte/steuern-abgaben-und-umlagen/

Die neuen Preise sind deutlich höher als in meinem Altvertrag, ist das überhaupt ein günstiges Angebot?

Die aktuelle Krise stellt auch Pfalzgas vor enorme Herausforderungen. Ähnlich wie viele andere Energieversorger können auch wir die außergewöhnlich hohen Kostensteigerungen nicht mehr ausgleichen und es ist nicht absehbar, wann diese Hochpreisphase endet. Insofern ist uns auch bewusst, dass das derzeitige Preisniveau für unsere Kunden eine enorme Belastung bedeutet. Dennoch ist unser neues Angebot deutlich günstiger als die gesetzliche Grundversorgung und liegt mit weitem Abstand unter den Preisen aller anderen bundesweiten Anbieter in unserem Netzgebiet!

In welchem Umfang ändern sich die Preise für mich als Kunde?

Je nach Ihrem bisherigen Vertrag erhöhen sich die Preise in unterschiedlichem Ausmaß, eine pauschale Aussage kann daher nicht getroffen werden, da einzelfallabhängig. Die neuen Angebotspreise sind aber für alle Kunden gleich und aktuell in jedem Fall günstiger als vergleichbare Wettbewerbsangebote anderer bundesweiter Anbieter in unserem Netzgebiet. Somit ist ein Vertragsabschluss auf jeden Fall empfehlenswert.
Mit Versand der neuen Abschlagspläne Anfang Dezember erhalten Sie als Kunde auch Klarheit über Ihre neuen monatlichen Kosten.

Gibt es eine Preisgarantie?

Eine Preisgarantie besteht beim Angebot PFALZGAS PLUS nicht. Im Falle von Preisänderungen nach Ziffer 5.1 der AGB haben Kunden ein Sonderkündigungsrecht und müssen einen Monat vor Eintritt der beabsichtigten Änderungen in Textform (z.B. E-Mail oder Brief) unterrichtet werden. Automatisch veränderliche Preisbestandteile nach Ziffer 5.2 und 5.3 (z.B. Umlagen und Steuern) und neue staatlich geregelte Kostenbelastungen, werden ohne Anschreiben und Sonderkündigungsrecht an die Kunden durchgereicht.

Ist aufgrund der neuen Verträge eine Zählerablesung zum 31.12.2022 erforderlich?

Unsere Kunden können uns zum 31.12.2022 ihren Zählerstand mitteilen. Am besten über die Internetseite https://www.pfalzgas.de in der Rubrik Kundenservice > Zählerstand eingeben oder über den Voice-Service mit GP und VK unter Telefon: 0621 57057-2424.

Mein Abschlag wurde noch nicht erhöht, muss ich ihn selbst anpassen?

Eine Abschlagsanpassung durch unsere Kunden selbst ist nicht erforderlich. Anfang Dezember werden alle Abschlagspläne auf Basis der ab 01.01.2023 gültigen Preise neu berechnet und unsere Kunden werden in Textform informiert.

Ist statt dem Angebot PFALZGAS PLUS auch ein Onlinetarif möglich?

Es gibt aktuell nur das Angebot PFALZGAS PLUS, weitere Tarife oder Onlineprodukte bieten wir nicht an. PFALZGAS PLUS kann aber als Onlineprodukt umsetzt werden, d.h. liegt uns die E-Mail des Kunden vor, kann der Vertrag „online“ abgewickelt werden, z.B. für Rechnungsversand oder Ablesekarte. Das Kundenportal kann ebenfalls wie gewohnt genutzt werden.

Ich bin derzeit in der gesetzlichen Grundversorgung, warum bekomme ich kein Angebot für einen Sondervertrag?

Aufgrund der aktuellen Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die ohnehin angespannte preisliche Situation an den Energie-Beschaffungsmärkten konnten wir im Rahmen unserer längerfristigen Beschaffung lediglich bestehenden Sondervertragskunden ein Folgeangebot unterbreiten. Für alle anderen Kunden in der gesetzlichen Grund- und Ersatzversorgung war dies leider nicht mehr möglich. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir vorübergehend keine neuen längerfristigen Sonderverträge anbieten können. Sobald die Situation es zulässt, werden wir aber auch wieder entsprechend längerfristige Verträge anbieten, die dann selbstverständlich auch grundversorgten Kunden zur Verfügung stehen.

In meiner Vertragsbestätigung ist noch die Mehrwertsteuer (MwSt.) mit 19 % ausgewiesen. Warum wird der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 7 % nicht berücksichtigt?

Die Änderung des Steuersatzes wird erst bei der Neu-Berechnung von Abschlagszahlungen ausgewiesen. Unseren Kunden entsteht aber kein Nachteil: In jedem Fall wird der verminderte Satz in den Jahresverbrauchsabrechnungen zeitanteilig vom 01.10.2022 bis zum 31.03.2024 automatisch verrechnet.